Hallo, Ihr Lieben! Weiter geht’s im diesjährigen Adventskalender: Tag 20 Heute gibt’s einen längeren Text und ein paar Fotos von der wunderbaren MusicalProduktion ¥La cage aux folles – Ein Käfig voller Narren“, die Intendantin Susanne Heydenreich 2023 nach einer erfolgreichen Open-Air-Spielzeit in Reutlingen ans Theater der Altstadt nach Stuttgart geholt hatte. In Reutlingen durfte ich im Vorfeld ein wenig aushelfen und bei der Premiere quasi das Warm-Up übernehmen, auch für Stuttgart war ich vorab im Einsatz. Zusätzlich bot mir Susanne dann noch an, beim Musical aktiv mitzuwirken und die Rolle der Jacqueline zu übernehmen, die eigentlich ihre war. Das ging aus terminlichen Gründen leider nicht, also schlug sie vor, die Rolle abwechselnd zwischen uns aufzuteilen, was sich aber nicht gut anfühlte. Die Rollen hätten total verschieden ausgesehen, es wären mit Ensemble und Zweitbesetzungen x Proben nötig gewesen(organisatorisch kaum zu stemmen), außerdem hing Susannes Herz an der Rolle, da wollte ich nicht zwischengrätschen. Da ich es als Ehre empfand, für ein Musical angefragt zu werden, wollte ich die Chance nicht ziehen lassen – außerdem spiele ich gern im Theater der Altstadt, mit Hauptdarsteller Sascha Diener bin ich seit Jahren befreundet, das Hauspersonal war zauberhaft, und ich wollte die anderen Akteure auch kennenlernen und mit ihnen arbeiten. Also hatte ich spontan die Idee ¥Lass uns doch eine Zusatzszene machen, die wird dann gespielt, wenn ich da bin, kann aber ersatzlos entfallen, wenn ich nicht kann – und es sind keine zusätzlichen Proben nötig.“ Eigentlich dachte ich nicht wirklich, dass das genehmigt wird, aber das Okay kam schneller als ich mir über diese Szene genau hätte Gedanken gemacht haben können. Nach ein paar Nachtschichten stand dann der Text: Ich war Wommy (und damit ich selbst), die nach einem Gastspiel in Paris grad in Saint Tropez Station macht, weil der VIP-Hubschrauber nachgetankt werden muss. Also besucht sie ihre alte Freundin Jacqueline, die als Exil-Stuttgarterin jetzt in St. Tropez eine Bar leitet (was sie ja im Stück wirklich tut), unterhält sich mit ihr über dies und das und singt noch ein kurzes Lied, bevor sie backstage nach ihrer ebenfalls alten Freundin Zaza schaut. Das Schöne: Obwohl der eigentliche Text feststand, konnte ich mit Susanne/Jacqueline jedesmal ein paar aktuelle Zeilen zur Lage der Nation mit unterbringen, damit war das Stück dann auch in die Jetztzeit verbunden und hatte so noch einen Farbtupfer mit Tiefgang mehr. Es war jeden Abend überraschend und jeden Tag ein Hallo, wenn ¥die Wonder“ auf einmal aus dem Publikum heraus das Programm unterbrach, und obwohl ich jeden Abend tierisch Lampenfieber hatte (das Ganze ging nur sieben Minuten, da muss dann alles punktgenau sitzen – außerdem war ich ja im Gegensatz zu den anderen weder mit Schauspiel- noch mit Gesangsausbildung), war’s immer ein Vergnügen. Die Auslastung war sensationell, der Erfolg auch, der Zusammenhalt hinter der Bühne ebenfalls, das Stück wurde im folgenden Sommer nochmals auf den Spielplan gesetzt, und ich durfte an den Tagen, wo ich nicht zum Sommerprogramm im Theaterhaus engagiert war, wieder mitmischen. Das war kräftezehrend, aber klasse. Dass die Zofe des Stücks dann auch noch ein paar meiner Kostüme im Stück trug (und jetzt besitzt), war für mich FunFact … und durch das Lied ¥Jetzt erst recht!“, das ich selber geschrieben und komponiert hatte, kam das Team vom CSD auch auf das Kampagnen-Motto des Folgejahres. Ich hab dann den Song aus dem Stück, der dort in einer Swingvariante zu hören war, als DiscoSchlagerMix neu arrangieren lassen (danke an Markus Häderle …) und mit aktualisiertem Text als Mottosong dem Stuttgarter Prides zur Verfügung gestellt … Soll noch einer sagen, ich hätte mich um Community nicht bemüht … Danke an Susanne Heydenreich und das wunderbare Team der Produktion für höchst vergnügliche Abende!!!
Text- und Bildquelle: Facebook. Herausgegeben von Michael Panzer auf Facebook. Haftungsausschluss!
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