In den vergangenen Tagen haben zahlreiche Politiker der Union – vom Bundeskanzler Merz über CSU-Generalsekretär Huber bis hin zu Hessens Ministerpräsident Rhein – darauf hingewiesen, dass in Deutschland zu wenig gearbeitet werde. Als Gründe werden unter anderem ein aus der Zeit gefallenes Arbeitszeitgesetz oder ein im internationalen Vergleich hoher Krankenstand genannt.
So zutreffend diese Analyse auch sein mag: Die Lösung liegt bei der Union selbst. Als führende Kraft in der Bundesregierung verfügt sie über die notwendigen politischen Hebel. Offenkundig laufen die Kosten im Gesundheitswesen auch deshalb aus dem Ruder, weil der Arztbesuch vielfach zu niedrigschwellig organisiert ist und krankheitsbedingte Fehlzeiten entsprechend hoch ausfallen. Zugleich bleibt vielfach unberücksichtigt, dass es nicht allein auf die Menge der geleisteten Arbeitsstunden, sondern auch auf deren Produktivität ankommt.
Es ist daher richtig, etwa die telefonische Krankschreibung kritisch auf ihre Missbrauchsanfälligkeit zu überprüfen. Ebenso sollten die Einführung von Karenztagen, eine moderate Kontaktgebühr pro Arztbesuch sowie eine Absenkung der Lohnfortzahlung ernsthaft als Reformoptionen diskutiert werden.
Gleichzeitig steht weiterhin die überfällige Reform des Arbeitszeitgesetzes an. Die Umstellung von einer täglichen auf eine wöchentliche Höchstarbeitszeit würde Arbeitnehmern wie Arbeitgebern spürbar mehr Flexibilität ermöglichen. Dieses Vorhaben ist sogar ausdrücklich im Koalitionsvertrag festgehalten.
Es genügt nicht, wenn die Union Missstände lediglich beschreibt und beklagt. Sie muss endlich handeln – und sich dabei auch gegenüber dem eigenen Koalitionspartner durchsetzen.
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