Exzellente Böllerei zum Jahresbeginn, oder? Frankreich und Großbritannien böllern inSyrien, Saudi-Arabien böllert im Jemen und die USA böllern Maduro weg. Das nennt man regelbasierte Weltordnung und sowohl der Flitzpiepenkanzler als auch sein Außendackel sind sich einig: die Lage ist komplex. Heißt auf deutsch: die sind völlig überfordert, wollten sich doch jetzt auf Sozialabbau und Russenhass in diesem Jahr konzentrieren, die Jagd auf Rentner und Arbeitslose fortsetzen, in Ruhe Beraterverträge in der Wirtschaft verteilen und ihre Aktienpakete mehren. Und jetzt? Ist auf einmal Außenpolitik gefragt.
Ist ja auch gemein: wir haben uns so daran gewöhnt, Russen zu verurteilen, die zur Rettung der russischsprachigen Minderheit in der Ukraine dort eine militärische Sonderoperation starten - kurz: Krieg genannt - und jetzt starten die USA eine militärische Sonderoperation in Venezuela - kurz Krieg genannt - um den amtierenden Präsidenten zu entführen, der mutmaßlich jetzt extrem selbstmordgefährdet ist - wenn er erstmal in einem US-Gefängnis sitzt. Was die Bürger jetzt erwarten? Sanktionen gegen die USA, einfrieren des US-Kapitals in Europa, Waffenlieferungen und Euros im Überfluss an Venezuela - jetzt werden auch U-Boote interessant, für die Selensky so keinen Bedarf hatte. Und was werden sie bekommen? Da darf man dreimal raten.
Außer für CDU und AfD ist der Fall klar: das Völkerrecht wurde großflächig in die Tonne getreten - und Trump ist inzwischen gemeingefährlich geworden. Die Drogengeschichte um Maduro ist in etwa so wahr wie die Massenvernichtungswaffen des Irak oder die Brutkastengeschichte in Kuweit - es geht um Geld. Wie bei der Mafia. Mehr nicht. Zwischendurch wollte er ja sogar Venezuela persönlich regieren, bis er gemerkt hat: das geht ja gar nicht. Dann machte er der Vizepräsidentin ein Angebot, dass diese nicht ablehnen konnte - es würde ihr schlimmer ergehen als Maduro. Schlimmer als Knast ist ja nur noch Folter - oder der Tod, oder? Jetzt kriegen die auch konzernregierten Parteienfilz als Demokratieersatzmittel wie alle anderen, oder? Während Trump weiterzieht - und Grönland erobern will. Steht jedenfalls heute in der Zeit: er bekräftigt seinen Anspruch auf Grönland... Und jetzt wissen alle, was passiert, wenn da ein "Nein, kriegst Du nicht" als Antwort käme. Die dänische Ministerpräsidentin wäre ihres Lebens nicht mehr sicher, eine Bombadierung Brüssels wäre im Bereich des Möglichen - und wahrscheinlich werden auch Merz und seine Ehefrau Wadephul entführt, was schnell suizidal enden kann.
Was mich ja jetzt auf interessante Ideen bringt. Kann man den Entsorgungsservice der USA eigentlich mieten? Da ist doch alles käuflich, da muss doch was möglich sein. Und ob das legal ist, spielt doch 2026 wirklich keine Rolle mehr. Ich hätte da schon Ideen für potentielle Kandidaten, vor allen jene, die sowieso ihren Job nicht können und von allem überfordert sind. Und wäre das jetzt nicht auch eine Idee für die Beendigung des Ukrainekrieges? Putin entführt Selenski, übernimmt die Regierung und Ruhe ist?
2026 bringt uns nun erstmal ganz offiziell den Beginn des neuen US-Welteroberungszuges, der diesmal ganz unverholen vonstatten geht. Ich hoffe, jeder hat heute 05.01.2026 10:49 Uhr in der Tagesschau vernommen, dass Kolumbien als nächstes dran ist (Weltkaiser Trump zum Militäreinsatz gegen Kolumbien: "Das klingt für mich gut.") Während der Außenminister schon mal Kuba ins Gespräch bringt ("Aber ich denke, es ist kein Geheimnis, dass wir keine großen Fans des kubanischen Regimes sind.").
Merkt man nun, was der Flitzpiepenkanzler (Wortschöpfung von Urban Priol) meint, wenn der sagt, dass das komplex ist? Die Rohstoffe der Welt ("unser Öl" - Zitat Trump zu Venezuela) gehören den amerikanischen Milliardären und dem von ihnen gekauften Präsidenten - und die holen die sich jetzt mit Gewalt. Nur gut, dass bei uns nichts mehr zu holen ist - außer Menschenrechten. Und die sind auch bald alle, nicht mehr finanzierbar - wenn ich mir so die Pläne von Goldman-Sachs-Mädels und Blackrockbubis anschaue.
Oder? Ich möchte aber persönlich allen trotzdem ein frohes, neues Jahr wünschen. Auch wenn ich mir denken kann, dass der Frohsinn so schnell auf der Strecke bleiben wird wie das Jahr alt wird. In einem möchte ich mich aber dem Kanzler anschließen: "Hören wir nicht auf die Angstmacher und auf die Schwarzmaler." Hören wir lieber auf die, die nach fünf Tagen dieses Jahres schon völlig überfordert sind und nicht auf die, die meinen, dass Russland unser ewiger Feind ist, dass die Rente nicht mehr bezahlbar ist und unsere strategische Abhängigkeit von Rohstoffen uns riesige Probleme bereiten wird.
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