Gibt ja jetzt Krieg. Medien, Politik und Anleger haben ja lange genug dafür getrommelt. "Der Russe kommt" ist ja in aller Munde. Sogar in Grönland soll er sein - obwohl laut dem Historiker Herfried Münkler noch niemand russische oder chinesische Schiffe dort gesehen hat (siehe T-online vom 15.01.2026). Womöglich haben die neben ominösen Schattenflotten auf noch Geisterschiffe. Spätestens 2029 soll der Russe hier einmarschieren, sofern wir nicht alles Geld, das wir für Rente, Medizin und soziale Hilfen brauchen in die Rüstung stecken - woran gerade gearbeitet wird. Der Russe jedoch - läßt auf sich warten. War jahrzehntelang ein zuverlässiger Verhandlungspartner für die deutsche Wirtschaft. Außer den genannten Wahnsinnigen erwartet eigentlich keiner, dass der in Europa einmarschiert - aber es geht ja auch nur darum, hier genug Angst zu schüren, damit die Regierung die Umverteilung von Geldern von unten nach oben möglichst reibungslos durchführen kann. Was zählt ist, dass wir im Milliardärsranking weit oben sind - wir sind derzeit nur auf Platz 4 im Ranking, obwohl die Anzahl der Milliardäre um ein Drittel zugenommen hat und ihre Gesamtvermögen und dreissig Prozent gestiegen sind: da geht noch was (siehe Tagesschau, 19.01.2026 02:19 Uhr). Während wir aber auf den Russen warten, wird die Nato militärisch bedroht: von den USA. Hört sich hart an, ist aber genau so. Wie ernst das ist, hat jetzt die Bundeswehr gemerkt: 15 Mann waren da, für eine Aufklärungsmission - und waren nach 44 Stunden wieder fort. Der Grund? Trump hatte sich gemeldet und mit der totalen Vernichtung der Welt gedroht. O-Ton: "Dies sei eine "sehr gefährliche Situation" für die Sicherheit, den Schutz und das Überleben des Planeten." (Tagesschau, 17.01.2026 22:26 Uhr). Schon waren die wieder weg, obwohl man uns einredet, dass die es in 44 Stunden geschafft haben, ihre Mission abzuschließen, die Samstag Abend noch für länger geplant war (siehe taz: 18.1.2026 16:14 Uhr). Aber wahrscheinlich reichte schon der Eindruck, dass es da kalt und öde ist - da hat keiner Lust auf Übungen, das kann man schnell erkennen. Gut, sie sollten "die Möglichkeiten der Gewährleistung der Sicherheit mit Blick auf russische und chinesische Bedrohungen in der Arktis zu eruieren" (ZDF 18.01.2026 | 18:53) und haben wohl sofort gemerkt: die gibt es da gar nicht. Und natürlich gibt es Strafzölle. Schon die letzten haben die Importe in die USA fast ein Viertel eingebüst (Tagesschau 16.01.2026 13:07 Uhr), dabei sind die inzwischen unser wichtigster Handelspartner. Leider komplett wahnsinnig, was immer mehr Republikaner in den USA auch so sehen, nur... Alle haben Angst davor, dass die Nationalgarde in ihre Städte entsandt wird - oder dass ICE einem ins Gesicht schießt, weil sie sich bedroht gefühlt haben. Ja, Trump hat die Staatsgewalt an sich gerissen und bringt sie auf die Straßen. Das haben die Amerikaner so wenig verdaut wie die Europäer verstanden haben, dass ihr stärkster Verbündeter gerade einen Eroberungskrieg gegen Europa startet - und mit Gewalt durchzieht. Auch mit militärischer. Klar gibt es Möglichkeiten, da zu reagieren - die würden allerdings bei der Milliardärszüchtung stören, das geht gar nicht. Kompletter Einfuhrstopp für US-Waren, komplette Schließung aller US-Firmen in Europa, Kündigung der Pachtverträge für Militärbasen, Schließung der Botschaft, Ausweisung der Botschafter - fällt mir da spontan ein. Immerhin haben wir Krieg - oder immerhin einen Spannungsfall. Das würde uns möglicherweise auch die entwürdigende Behandlung ersparen, die unser Außenminister in den USA erfährt: sein Kollege hat keine Zeit für ihn, im Kongress und im Senat will niemand mit ihm reden und Pressekonferenz gibt es auf dem Rasen. Womöglich hätte man die Zeit nutzen können, um mit der russischen oder chinesischen Botschaft zu sprechen? Das hätte wohl für Aufsehen gesorgt... Obwohl: die Chinesen wollten ihn ja auch nicht. Soweit ist es schon gekommen - Europa ist so unwichtig geworden, dass wir nur noch mit dem Parkwächter reden dürfen... Nachdem wir 2000 Dollar wegen "Rasen betreten verboten" gezahlt haben. Vielleicht wäre es auch eine Option, aus allen EU-Staaten US-Bundesstaaten zu machen? Grönland wäre dann als Bonus dabei - und es würde uns mehr Gewicht geben in den Verhandlungen mit Washington. Gut - hätten wir jetzt die Vereinigten Staaten von Europa, hätten wir wohl mehr Gewicht und wären nicht so eine verlorene kleine Lümmelbande schmutziger Strolche, aber das wurde ja erfolgreich von "rechten" Parteien aller Art verhindert - und von einer vollkommen dekadenten EU-Verwaltung ebenso. Wir haben jetzt alle eine eigene kleine Nation - aber sogar die größte von ihnen ist völlig substanzlos. Gratulation. Aber Fähnchen schwenken macht halt Spaß. So werden wir jetzt durch die Welt getrieben - und falls es Widerworte gibt, zerstören die USA unsere Volkswirtschaften. Oder den ganzen Planeten. Aber vor dem Russen: da müssen wir Angst haben. Oder? (Heute mal kein schönes Bild: mein PC ist gerade kaputt gegangen. Ich könnte ja was malen, aber... Das wäre wohl nicht zeitgerecht. Mal schauen, ob ich in Zukunft noch schreiben kann). Vezi traducerea
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