Wenn ich hier Missstände aufzeige, lesen teils recht viele - zuletzt fast 250000. Erschreckend, oder? Missstände aufzeigen als "jammern" zu betrachten, ist ja auch so eine neue Mode von Besserwissern - man stelle sich mal vor, man kommt mit einem Auto, dass Benzin, Öl oder Räder verliert, zur Werkstatt und bekommt dort nur gesagt: jetzt jammern Sie mal nicht so herum! Einfach weiterfahren, wird schon gut gehen! Ein neuer ungeheuerlicher Missstand wird gerade von der Berliner Zeitung gemeldet: alle jungen deutschen Männer sind seit Anfang des Jahres Eigentum der Bundeswehr und dürfen das Land nicht mehr verlassen. Ja: so macht man Politik - Riesengesetze verabschieden die kaum einer versteht.... Und Monate später merkt man: doof. Damit war ich gemeint. Ja, wer länger als drei Monate das Land verlassen will - was ja viele junge Leute gerne mal machen - braucht eine Genehmigung vom "Karrierecenter der Bundeswehr". Egal ob Job, Studium oder Forschungsreise. Unglaublich, oder? Ein massiver Freiheitseingriff - der ab sofort auch in Friedenszeiten gilt. Was will man sich eigentlich sonst noch so gefallen lassen? Auswandern ist nicht mehr. Sollte ganz groß in der Tagesschau kommen, wird aber nur ganz am Rande diskutiert - und kaum wahrgenommen, weil das neue Benzinpreisdesaster der Deppenregierung alle zurecht aufregt und beschäftigt. Erlaube ich mir aber mal grob Lösungsansätze zu erwähnen, sinkt die Leserzahl auf 6000. Gut, kann mir egal sein: ich bin persönlich augenblicklich so gut aufgestellt, dass es lange dauern wird, bis mir der Irrsinn zu Leibe rücken kann... Aber ich habe Kinder. Darum heute mal ein ganz konkreter Lösungsansatz - nicht von mir, sondern von Josh Richman (ein Künstlername, das sei erwähnt), der hier gelegentlich umfangreich kommentiert. Für drei Tage kann man Joshs erstes Buch umsonst bei Amazon herunterladen... Darum kann ich nicht bis Montag warten, bis ich darüber schreibe. Ich setze den Link mal in die Kommentare. Ich tausche mich jetzt schon länger mit ihm aus und finde: seine sanfte, elegante, ressourcenschonende und liebevolle Idee zum schleichenden Umbau der Gesellschaft hin zu einer produktiven, lebensbejahenden, glückverheißenden Form ist schon... Genial und fast perfekt. Leise still und heimlich eine Struktur aufbauen, die an das Wunder von Wörgel gemahnt, kann funktionieren... Wenn die Menschen diese Chance wahrnehmen, wovon ich nicht ausgehe. Ich habe schon mit ähnlichen Systemen geliebäugelt, aber keins war so gut durchdacht wie das von Josh, weshalb ich denke: man sollte mal darauf aufmerksam machen, denn immerhin ist morgen Ostern, das Fest der Auferstehung, an dem wir den Sieg über den Tod feiern - warum nicht da den Sieg über eine entartete, unmenschliche und tödliche Gesellschaftsform starten? Damit der Einstieg in sein Denken leicht fällt, hat er die Grundzüge in Romanform gepackt - ich hab´s gelesen: ein überraschend spannender Roman, den ich - obwohl ich gar keine Zeit dafür hatte - gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Gruselig, ja... Aber nur, weil er kaum phantastisch ist, sondern eher beschreibt, war wir alle erleben... Und was uns noch droht, wenn das programmierbare Geld Realität geworden ist. Nun - ich glaube ja: die meisten Mitmenschen leben nach dem Lemmingeprinzip: ab in den Untergang, aber Hauptsache alle zusammen. Womöglich gibt es aber noch ein paar, die sich gegen den Hirntod entschieden haben (und damit nur noch Nutzen als Rohstoff für Organbanken haben). Wer Kinder hat oder Enkel hat auf jeden Fall einen Grund, an einer Zukunft jenseits des Abgrundes interessiert zu sein. Der Umbau kann leicht und locker geschehen, ohne Gewalt, ohne Verlierer, ohne Häßlichkeiten oder Grausamkeiten, die Revolutionen stets mit sich bringen... Nur mit etwas Arbeit darf man rechnen. Mit neuen Freunden. Mit konkreter Hilfe vor Ort. Aber ich rede schon wieder zuviel. Philosophen - so Schopenhauer - sollen wie Wegweiser sein und nicht selbst den Weg gehen, den sie weisen... Sonst sind sie ja weg. Ist klar, oder? Was die anderen erwartet: ein düsteres Ende. Jetzt hat es die Jugend erwischt - zuerst mal. Aber bald sind wir alle dran. Die Medien konstruieren eine Realität, die den "Spannungsfall" noch in diesem Jahr als möglich erscheinen lassen... Und dann gehorchen wir alle den Befehlen des Karrierecenters der Bundeswehr, so irre die auch sein mögen. Oder? Und nun erstmal allen: Frohe Ostern! Womöglich das letzte Friedensfest im Frieden... Wenn ich die Maßnahme der Bundeswehr jetzt mal richtig deute.
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